3D-Scan mit Skanect

Samstag, 17. Januar 2015 , 0 Kommentare

Da nächstens einige Personen Scans anstehen, musste ich den Prozess vorgängig durchspielen. Bis jetzt hatte ich erst einige Versuche mit ReconstructMe gemacht; richtig anfreunden konnte ich mich mit dieser Anwendung aber nicht. So folgten einige Scans mit Scenect, mit Skanect und mit RecFusion.

Der einfachste Einstieg gelang mir mit Skanect. Das Programm wirkt nicht überladen mit Funktionen und der Scan-Prozess wird durch Feedback unterstützt. Leider liess sich das Model nicht nach Sketchfab exportieren, obschon dies in der Testversion möglich sein sollte.

Abbildung 1: Teddy auf  Drehteller

Mit der Pro Version gelang mir bereits beim dritten Scan ein gutes Resultat. Mein Proband machte seine Sache sehr gut und hielt sich auf dem Käse-Drehteller schön still.

Abbildung 2: Asus Xtion Pro mit USB-Verlängerung und Handgriff

Skanect bietet einige nützliche Funktionen für die Nachbearbeitung des Objektes an. So konnte ich Löcher im Mesh schliessen mit "Fill Holes".

Abbildung 3: Nachbearbeitung in Skanect

Danach exportierte ich das Objekt als STL und importierte es anschliessend in MeshLab, wo ich unbenötigte Teile der Geometrie weglöschte.

Abbildung 4: Objekt zuschneiden in MeshLab 



Abbildung 6: Teddy-Klon

Jetzt liess sich mein Teddy in Cura slicen und mit Support drucken. Sieht putzig aus, mein Teddy. Er wirkt aber etwas geknickt; ob das am Alter liegt? ;-)

Beim nächsten Mal werde ich einen Farbscan machen und das Resultat mit der 123D-Catch Variante vergleichen.

Update: Diese Anleitung (Englisch) habe ich kürzlich gefunden.

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